
ERNST GAMPERL (* 1965) Links: 39/2016//230, 2016 Eiche, Minerale, gekalkt H. 90 cm, Dm. 52 cm Rechts: 40/2016//230, 2016 Eiche, gekalkt H. 71 cm, Dm. 62 cm Foto: Bernhard Spöttel © Ernst Gamperl
Von der hundertjährigen Erfolgsgeschichte der Griffelkunst über Andrew Wolffs Vision eines offenen, datengetriebenen Kunstmarkts bis zu neuen Perspektiven auf Germaine Krull, Ernst Gamperl und Albrecht Dürer: Die aktuellen Ausstellungen und Publikationen zeigen, wie stark Tradition und Zukunft der Kunst ineinandergreifen.
Zugleich erinnert der Blick auf Robotron daran, dass technologische Utopien immer auch politische Erzählungen sind.
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Kunstmarkt & Auktionen
100 Jahre Griffelkunst: Ein Verein mit Kultstatus
Die Griffelkunst-Vereinigung feiert ihr hundertjähriges Bestehen – und bleibt ein Phänomen. Ein Kunstverein, der Bewerber abweist, weil er zu viele Anhänger hat: Die Warteliste beträgt inzwischen rund sechs Jahre, die Mitgliederzahl ist auf 4.500 begrenzt. Der Erfolg erklärt sich nicht über klassische Ausstellungen, die es nicht gibt, sondern über die streng limitierten druckgrafischen Editionen. Sie reichen von etablierten Positionen bis zu Entdeckungen – und sind im Mitgliedsbeitrag von 200 Euro bereits enthalten. Was anderswo „Editionen“ heißt, ist hier Kult. Zum Jubiläum gibt es verschiedene Ausstellungen.
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Artnet- und Artsy-Eigentümer Andrew Wolff über die Zukunft der Kunstmarktdaten
Andrew Wolff, neuer Eigentümer von Artnet und Mehrheitsgesellschafter von Artsy, will die Datenströme des globalen Kunstmarkts neu ordnen. Im Interview mit dem Observer skizziert er eine Branche im Übergang: weg von abgeschotteten Machtzentren, hin zu offenen Netzwerken. Junge Sammler, sagt Wolff, erwarteten Transparenz, Beteiligung und Objektivität. Sein Ziel: Plattformen, die Gemeinschaft, Austausch und Bewertung ermöglichen – und ein Betriebssystem, das diese digitale Kunstwelt stabil und sicher macht.
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Kunst
Germaine Krull im Museum Folkwang: Ein erweitertes Werk tritt hervor

Germaine Krull mit Contax um 1932, Silbergelatineabzug, 11,5 x 14,5 cm
© Nachlass Germaine Krull, Museum Folkwang, Essen
Das Museum Folkwang zeigt den publizistischen Nachlass der Fotografin Germaine Krull – einen Schatz, der bisher kaum sichtbar war. Neben Fotografien treten nun autobiografische Texte, politische Berichte und Buchprojekte ins Licht. Die Präsentation öffnet den Blick auf die wenig erforschten Jahre ihres Schaffens nach ihrer Abkehr von Europa und verankert ihr Werk in einer neuen, transkulturellen Perspektive. Krull erscheint darin nicht nur als Avantgardistin der Zwischenkriegszeit, sondern als Chronistin ihrer Zeit.
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Albrecht Dürer: Eine Gesamtschau des Renaissance-Genies
Eine neue Monografie vereint sämtliche Gemälde und 500 Zeichnungen Albrecht Dürers. Der Nürnberger Meister der nordischen Renaissance erscheint darin als Universalfigur: Maler, Theoretiker und Innovator. Seine Porträts prägten seine Epoche, seine Druckgrafik beeinflusste die Kunstgeschichte dauerhaft. Die Publikation zeigt die Spannweite eines Werks, das bis heute Maßstäbe setzt.
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Robotron: Computerkraft und gescheiterte Utopien
Die Ausstellung „Robotron. Code und Utopie“ blickt auf das DDR-Kombinat, das einst für die Ambitionen eines sozialistischen Technologiezeitalters stand. Fotografien, Filme, Installationen und grafische Arbeiten erzählen von Aufbruch, Ideologie, Widersprüchen – und vom Scheitern eines Systems, das an seinen eigenen Versprechen zerbrach. Der Blick zurück zeigt, wie eng technischer Fortschritt und politische Realität verknüpft waren.
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ERNST GAMPERL (* 1965) Links: 19/2019//230, 2019 Eiche, Minerale, gekalkt H. 49 cm, Dm. 69 cm Mitte: 75/2018//230, 2018 Eiche, Minerale, gekalkt H. 82 cm, Dm. 67 cm Rechts: 77/2018//230, 2018 Eiche, Minerale, gekalkt H. 79 cm, Dm. 59–74 cm Foto: Bernhard Spöttel © Ernst Gamperl
Design & Architektur
Contemporary Craft in Hamburg: Ernst Gamperls „Lebensbaumprojekt“
Nach Stationen in Deutschland und England zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Ernst Gamperls monumentales „Lebensbaumprojekt“. Rund 100 Gefäße und Skulpturen, gedrechselt aus einer 230 Jahre alten Eiche, dokumentieren Gamperls langjährige Auseinandersetzung mit Form, Material und der Sprache des Holzes. Seine Handschrift ist unverwechselbar: organisch, eigenwillig, abseits gängiger Konventionen.
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