
Willkommen im neuen Jahr und zum ersten Newsletter 2026!
Der Markt stabilisiert sich im Spitzensegment, neue Besitzmodelle verändern das Investieren, und Sammler wie Institutionen agieren vorsichtiger, informierter, strategischer. Zugleich rücken die alten Fragen mit neuer Schärfe zurück: Was ist Kunst wert? Wem gehört sie? Und wer trägt Verantwortung – kulturell wie rechtlich?
Die teuersten Auktionen des Jahres 2025, die zeigen, dass Rekorde nicht explodieren, aber Bestand haben. Rechtliche Fallstricke beim Kunstkauf im Ausland und warum Unwissen an der Zollgrenze teuer werden kann.
Mit Clare McAndrew kommt eine der einflussreichsten Stimmen des Kunstmarkts zu Wort. Ihre Analyse rückt die Zukunft des Marktes jenseits der spektakulären Millionenpreise in den Fokus. Daran schließt sich die Frage der Preisbildung an: Wie entstehen Werte in einem Markt, der von Zyklen, Moden und Stimmungsumschwüngen geprägt ist?
Der Blick weitet sich auf das Programm der Museen 2026, auf markante künstlerische Positionen wie Hans Ticha und auf jene Werke des 21. Jahrhunderts, die Kunstgeschichte geschrieben haben, weil sie Debatten ausgelöst haben. Eine Buchneuerscheinung legt die dunklen Seiten des Sammelns offen und entlarvt die Leidenschaft als Macht Instrument.
Auch Design und Zeitgeist fehlen nicht: Das Horoskop 2026 deutet einen ästhetischen und gesellschaftlichen Umbruch an, während der Rückblick auf Memphis Design zeigt, wie radikal Gestaltung sein kann, wenn sie sich jeder Zurückhaltung verweigert.
👉 Lesen Sie weiter. Entdecken Sie, was die Kunstwelt bewegt – und was bleibt.
Kunstmarkt & Auktionen
Teuerste Kunst 2025: Der Markt lebt

Andy Warhol, „Marilyn Monroe“, 1967, vollständiges Set von zehn Serigraphien, je 91,4 mal 91,4 Zentimeter; Zuschlag 3,6 Millionen Euro (Taxe 1,5/2,5 Millionen), Ketterer München
Im Hochpreissegment zieht der Kunstmarkt wieder an. Die zehn teuersten Auktionslose des Jahres 2025 belegen: Rekorde sind rar, Stabilität kehrt zurück. Auch deutsche Auktionshäuser melden solide Ergebnisse. Im Fokus steht ein Werk von Gustav Klimt – und die offene Frage, wohin es nach dem Zuschlag wandert.
➡️ Die teuersten internationalen Zuschläge
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Geteilter Besitz, geteiltes Risiko
Fraktionierter Kunstbesitz senkt Einstiegshürden und Kosten für Lagerung, Versicherung und Pflege. Doch wo mehrere Eigentümer mitreden, drohen Konflikte. Neben exklusiven Fonds für Superreiche drängen Plattformen wie Rally oder Masterworks mit Mini-Investments auf den Markt. Der gemeinsame Kauf eines Einzelwerks wird populär – mit Chancen, aber auch Sprengstoff.
➡️ mehr dazu beim Observer
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Kunstkauf im Ausland: Vorsicht an der Grenze
Was im Urlaubsland legal erworben wird, kann bei der Heimreise zum Problem werden. Unterschiedliche Ausfuhrgesetze und strenge US-Importregeln führen regelmäßig zu Beschlagnahmungen. Besonders Kulturgüter aus dem Nahen Osten stehen unter Generalverdacht. Sammler sollten sich vor dem Kauf informieren – nicht erst am Zoll.
➡️ Mehr zu Regeln & Tipps
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Clare McAndrew: Die Zukunft heißt Vertrauen & Zugang
Die wohl einflussreichste Marktanalystin der Kunstwelt sieht den nächsten Wachstumsschub jenseits der Mega-Preise. Vertrauen, Transparenz und Zugang werden entscheidend. McAndrews Daten prägen den globalen Diskurs – von Verkaufszahlen bis zu neuen Sammlergruppen.
➡️ zum Interview
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Was Kunst kostet – und warum der Preis nie stabil bleibt
Preise im Kunstmarkt folgen Zyklen. Trends kippen, Blasen platzen. Nach dem Ende des Zombie-Formalismus kam die Figuration, später die Rückkehr zu Alten Meistern. Steigende Zinsen und vorsichtige Käufer verändern erneut das Gefüge. Preisfindung bleibt ein Balanceakt zwischen Mode, Markt und Überzeugung.
➡️ Nachzulesen bei The Art Newspaper
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Kunst
Ausstellungen 2026: Das kommt

Jörg Immendorffs Panorama »Gyntiana« von 1992/93 mit Figuren wie Beuys oder Henrik Ibsen lässt uns ab September in Düsseldorf rätseln. © Nachlass Jörg Immendorff
Museen & Galerien rüsten sich für ein starkes Jahr. Internationale Blockbuster, Neuentdeckungen, große Retrospektiven und die Biennale Venedig stehen an. Wer 2026 Kunst sehen will, hat die Qual der Wahl. Im Netz finden Sie schon die ersten Zusammenfassungen, z.B. bei der Weltkunst (1, 2, 3 & 4) und beim Wallpaper. Und hier noch ein paar Tipps für den Januar.
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Hans Ticha in Rostock: Gelassen gegen den Lärm
Der Pop-Art-Ironiker Hans Ticha zeigt sich entspannt. In der Kunsthalle Rostock überlässt er Hängung und Gestaltung dem Kuratoren Team. Kein Kontrollzwang, kein Geschrei – nur klare Bilder und leise Ironie. Eine sehenswerte Ausstellung.
➡️ zur Kritik in der FR
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25 bemerkenswerte Ikonen des 21. Jahrhunderts
Von der Riesenspinne bis zur Banane an der Wand: 25 Kunstwerke haben das neue Jahrhundert geprägt – und Debatten weit über die Kunstszene hinaus ausgelöst. Provokation als Markenzeichen einer Epoche.
➡️ Nachzulesen m Tagesanzeiger
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Sammeln und Obsession: Die dunkle Seite
Ein neues Buch legt die Abgründe großer Sammler offen. Historiker James Delbourgo beschreibt Sammeln als fiebrige Mischung aus Leidenschaft, Macht und Gier. Der kultivierte Glanz verdeckt oft eine radikale Besessenheit.
➡️ zum Buch
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Ettore sottsass per memphis srl., libreria carlton, milano, Furniture in the Milwaukee Art Museum, wikimedia
Design & Architektur
Horoskop 2026: Design unter neuen Sternen
Astrologisch steht 2026 für Umbruch. Uranus und Neptun wechseln die Zeichen, Pluto wirkt aus dem Wassermann. Die Sterne versprechen Tempo, Brüche – und neue ästhetische Bedürfnisse für jedes Sternzeichen.
➡️ zum ausführlichen Design Horoskop
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Memphis Design: Der Siegeszug des Maximalismus
Bunt, geometrisch, laut: Memphis Design stellte die Moderne auf den Kopf. Die Bewegung prägte die 1980er und wirkt bis heute in Mode, Architektur und Popkultur nach. Ein Stil, der Funktion zugunsten von Haltung opferte – und genau deshalb Geschichte schrieb.
➡️ zum Memphis-Design Leitfaden
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