
Ektor Rivera, The Discovery of Americans (2025), Ausschnitt, Foto: Ektor Rivera
Der Kunstbetrieb steht unter Spannung – ästhetisch, wirtschaftlich, politisch. Wir zeigen, wo sich der Markt neu sortiert, welche Segmente unter Druck geraten und wo Chancen entstehen.
Kunstfotografie behauptet sich als Einstieg in den Sammlermarkt, Banksy bleibt auch nach der Korrektur ein globales Phänomen.
Gleichzeitig geraten Galerien in die Defensive, während Branchenvertreter vor vorschnellen Abgesängen warnen. Berlin verliert an kultureller Strahlkraft, neue Kunstzentren entstehen im Nahen Osten.
Eine große Persönlichkeit geht - Marian Goodman verstorben.
Lange übersehene Figuren wie Lucia Moholy rücken endlich ins Licht.
Kultur wird neu verhandelt – von Goethes Italienreise als europäischer Route bis zur politischen Bildmacht eines Bad Bunny.
Und auch das Sammlerdesign überschreitet seine Grenzen und wird zum immersiven Erlebnis.
👉 Lesen Sie weiter. Entdecken Sie, was die Kunstwelt bewegt – und was bleibt.
Kunstmarkt & Auktionen
Fotografie als Anlageklasse
Kunstfotografie hat sich vom technischen Experiment zur ernstzunehmenden Sammlerkategorie entwickelt. Eine exklusive Analyse für das manager magazin zeigt: Der große Boom liegt zwar zurück, doch Fotografien von Ikonen wie Sherman, Gursky oder Ansel Adams bieten weiterhin Einstiegschancen in den Kunstmarkt. Mit sorgfältiger Auswahl sind Qualität, Sammlungstiefe und Wertsteigerung möglich – in einem Segment, in dem Meisterwerke noch erreichbar sind.
➡️ Artikel beim Manager Magazin
➡️ Rhein II teuerste Fotografie von Andreas Gursky
➡️ Die teuersten Fotografien der Auktionsgeschichte weltweit
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Kunstmarkt unter Druck
Galerien und Auktionshäuser kämpfen mit sinkender Nachfrage, steigenden Kosten und strukturellem Wandel. Im WDR-3-Forum analysieren Expertinnen und Experten die Lage: Die Krise trifft nicht alle Segmente gleich, neue Käufergenerationen und internationale Verschiebungen verändern den Markt. Klar ist: Die Unsicherheit bleibt, einfache Antworten gibt es nicht.
➡️ zum Podcast
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Banksy: Korrektur mit Perspektive

Banksy, „Love is in the Air“ , 2003. Farbsiebdruck auf Büttenpapier, unsigniert. 50,2 x 70,2 cm. Auflage 149/500, versteigert bei Heritage Auctions mit einem Schätzpreis von bis zu 35.000 US-Dollar.
Nach einem spekulativen Höhenflug während der Pandemie haben sich die Preise für Banksy-Drucke abgekühlt. Marktbeobachter sehen darin neue Chancen. Während Wandarbeiten weiterhin Millionen erzielen, bleiben Drucke der niedrigschwellige Zugang zu einem Markt, der von Aufmerksamkeit, Storytelling und globaler Bekanntheit getragen wird – ohne die kostspieligen Risiken ortsgebundener Graffiti.
➡️ eine kurze Markteinschätzung beim Observer
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Wir durchforsten die Szene, filtern das Rauschen und liefern Dir nur das Wesentliche: echte Fundstücke. Industrial Furniture mit Charakter. Mid-Century-Ikonen, die Geschichte atmen. Kunst und Collectible Design des 20. und 21. Jahrhunderts, die Räume verwandeln.
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Kunst

Von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Ausschnitt
Berlin verliert an Glanz
Berlins Kunstszene ringt um Relevanz. Statt inhaltlicher Stärke dominieren Jubiläen, fragwürdige Ausstellungskonzepte und Selbstvergewisserung. Kritikerin Gesine Borcherdt diagnostiziert einen schleichenden Bedeutungsverlust: Die einstige Erzählung von „arm, aber sexy“ trägt nicht mehr. Kreative Coolness lässt sich nicht herbeifeiern.
➡️ zum Artikel im AD Magazin
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Galerien: Systemrelevant, nicht überholt
Trotz Umsatzrückgang und Schlagzeilen von der Krise widersprechen Branchenvertreter der Abgesang-Rhetorik. Der Bundesverband Deutscher Galerien betont: Der Markt verschiebt sich global, erweitert sich Richtung Naher Osten. Messen und Galerien bleiben zentral – analog wie digital. Sie schaffen Sichtbarkeit, Kontext und langfristige Karrieren.
➡️ zum Interview
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Abschied von Marian Goodman
Die legendäre Galeristin Marian Goodman ist mit 97 Jahren gestorben. Über fünf Jahrzehnte prägte sie den internationalen Kunstbetrieb, förderte konsequent anspruchsvolle Positionen und machte europäische Künstler in den USA sichtbar. Trends waren ihr egal – Qualität nicht.
➡️ zum Nachruf bei Artnews
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Goethes Italien als Kulturroute
Deutschland und Italien planen eine neue Kulturroute entlang von Goethes „Italienischer Reise“. Von Verona bis Sizilien soll sie Literatur, Kunst und Geschichte verbinden und ein internationales, junges Publikum ansprechen. Rom, Goethes wichtigster Aufenthaltsort, bleibt Herzstück.
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Lucia Moholy: Die vergessene Urheberin
Ihre Fotografien machten das Bauhaus weltberühmt, ihr Name verschwand lange aus der Geschichte. Lucia Moholys präzise Bilder prägen bis heute die visuelle Erinnerung an die Moderne – Anerkennung erhielt sie spät. Ein klassischer Fall struktureller Verdrängung.
➡️ zum Artikel bei Aperture
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Bad Bunny und die amerikanische Identität
Ein neues Gemälde interpretiert Emanuel Leutzes „Washington Crossing the Delaware“ neu – mit Bad Bunny und anderen puerto-ricanischen Ikonen. Millionenfach gesehen, setzt das Werk ein Zeichen gegen kulturelle Ausgrenzung und erweitert den Begriff des Amerikanischen.
➡️ mehr dazu bei Artnet
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„Je Marchais Pieds Nus Dans L'Étang“ (Übersetzung: „Ich ging barfuß im Teich“) präsentiert ausgewählte Werke aus De Cotiis’ neuer Serie von 50 Unikaten.
Design & Architektur
Wie sich die Grenzen des Sammlerdesigns verschieben
In New York zeigt die Carpenters Workshop Gallery eine immersive Installation von Vincenzo De Cotiis. Skulptur, Design und Kunst verschmelzen zu einer begehbaren Erfahrung. Sammlerdesign wird hier nicht Objekt, sondern Raum – und verschiebt die Grenzen des Genres.
➡️ beim Observer nachzulesen
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