Lara L'vov-Basirov mit Aquarellen zum Dschungelbuch von Charles Maurice Detmold und Edward Julius Detmold. Foto: Roseberys

Die jüngsten Epstein-Akten legen offen, wie eng Finanzwelt und Kunstbetrieb verflochten sind – mit spürbaren personellen Konsequenzen. In London sorgt ein spektakulärer Fund für Aufsehen: Verschollen geglaubte Illustrationen zu Kiplings „Dschungelbuch“ tauchen wieder auf und kommen auf den Auktionsmarkt.

Wie verkauft man Performancekunst?

Sotheby’s erhöht die Gebühren – ein Signal für wachsenden Konkurrenzdruck und steigende Komplexität im internationalen Auktionsgeschäft.

Kunstgeschichte wird neu geschrieben: Eine Studie stellt infrage, dass Michelangelo zentrale Werke vernichtet hat – mögliche Neuzuschreibungen stehen im Raum.

Mehrere Ausstellungen zeigen die lange unterschätzte Rolle von Künstlerinnen im Abstrakten Expressionismus.

Digitale Grafik findet ihren Weg ins Analoge, fotografische Arbeiten verbinden Landschaft mit Erinnerung, und Sammlungen wie die von Julia Stoschek zeigen die wachsende Bedeutung zeitbasierter Medien.

Eine Designauktion widmet sich dem Stuhl als Objekt – die Sammlung Löffler kommt in Paris zur Auktion. Und alles über 100 Jahre Verner Panton.

👉 Lesen Sie weiter. Entdecken Sie, was die Kunstwelt bewegt – und was bleibt.

Kunstmarkt & Auktionen

Gallery Weekend Berlin - teilnehmende Galerien und Künstler

Von Freitag, dem 1. Mai, bis Sonntag, dem 3. Mai, öffnen 50 Galerien in der ganzen Stadt ihre Türen und präsentieren mehr als 80 künstlerische Positionen und Ausstellungen an 63 Standorten.
zur komplette Liste der Galerien & Künstler

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Was Epsteins E-Mails uns über den Kunstmarkt verraten

Die jüngst veröffentlichten Epstein-Akten legen offen, wie eng Finanzwelt, Elitezirkel und Kunstmarkt verflochten sind. Der 2019 verstorbene Investor nutzte Kunst gezielt als Anlageinstrument – und bewegte sich dabei in hochrangigen kulturellen Kreisen.

Die Konsequenzen folgen: Der frühere französische Kulturminister Jack Lang tritt zurück, Ermittlungen wegen Steuerdelikten laufen. Auch weitere Namen aus Kunst und Medien geraten unter Druck. Die Dokumente zeigen: Der Kunstmarkt bleibt anfällig für intransparente Finanzstrukturen. Aber war er das nicht schon immer?
mehr dazu bei Artnet

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originale „Dschungelbuch“-Illustrationen wiederentdeckt

Zwei verschollen geglaubte Aquarelle aus einer Ausgabe von „Das Dschungelbuch“ sind in einem Londoner Wohnhaus aufgetaucht. Die Arbeiten der Detmold-Brüder werden nun versteigert.

Die Blätter zählen zu den wenigen erhaltenen Originalen einer luxuriösen Edition von 1903. Ihr Schätzwert: bis zu 20.000 Pfund pro Werk. Ein Fund, der zeigt, wie bedeutende Kunstwerke jahrzehntelang unentdeckt bleiben können.
mehr zur Auktion bei Roseberys

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Wie man Performancekunst verkauft

Performancekunst war lange flüchtig – und schwer verkäuflich. Das ändert sich. Galerien und Messen integrieren zunehmend performative Formate, Sammler ziehen nach.

Nicht die Verkäuflichkeit steht zur Debatte, sondern die Bewertung. Parallel dazu zeigt eine Sotheby’s-Auktion mit Werken und Sammlungsobjekten etablierter Künstler: Der Markt weitet sich – auch in angrenzende Bereiche.
mehr dazu bei Artnet

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Was Sammler über die erhöhte Käuferprovision bei Sotheby's wissen sollten

Das Auktionshaus Sotheby’s hebt seine Käuferprovision an. Bis zu 28 Prozent werden künftig fällig. Die Maßnahme ist Teil eines strukturellen Wandels: steigender Wettbewerb um Einlieferungen, komplexere Deals, wachsender Luxusmarkt. Für Sammler bedeutet das höhere Einstiegskosten – bei gleichzeitig wachsendem Konkurrenzdruck.
Der Observer hat einmal genau hingeschaut

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Kunst

Riitta Päiväläinen: Fotografie, Foto: Persons Projects

Michelangelo hinterließ mehr Werke als gedacht

Die römische Kunstforscherin Valentina Salerno stellte eine zentrale Annahme infrage: Michelangelo soll seine Arbeiten vor dem Tod nicht vernichtet haben. Archivfunde deuten darauf hin, dass Vertraute zahlreiche Werke bewahrten. Mindestens 20 Arbeiten könnten neu zugeschrieben werden. Das würde das bekannte Œuvre des Renaissance-Meisters deutlich erweitern.
mehr dazu beim Standard

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Abstrakter Expressionismus: Künstlerinnen rücken ins Zentrum

Eine große Wanderausstellung in den USA rückt die Frauen des Abstrakten Expressionismus in den Fokus. Werke von Künstlerinnen wie Helen Frankenthaler oder Lee Krasner zeigen ihre zentrale Rolle innerhalb der Bewegung.

Die Schau korrigiert ein lange männlich dominiertes Narrativ – und setzt auf Neubewertung kunsthistorischer Gewichtungen.
bei Artnet finden Sie einen Überblick

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Digitale Grafik erobert das Papier

Digitale Kunst verlässt den Bildschirm. Eine Ausstellung in Chemnitz zeigt, wie Künstler computergenerierte Arbeiten ins Analoge übertragen.

Die Werke verbinden algorithmische Strukturen mit klassischen Präsentationsformen. Gleichzeitig offenbaren sie Grenzen der digitalen Ästhetik.
zur Ausstellung in der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz
mehr zur Ausstellung bei, MDR

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Riitta Päiväläinen: Fotografie zwischen Erinnerung und Landschaft

Bei Persons Projects präsentiert die finnische Künstlerin neue Arbeiten aus Island und Lappland. Textilinstallationen und Fotografie verschmelzen zu poetischen Bildern zwischen Natur und Imagination. Die Serie zeigt: Zeitgenössische Fotografie wird zunehmend installativ gedacht.
mehr zur Ausstellung auf Artinfo24

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Julia Stoschek über die Herausforderungen und den Lohn des Sammelns von Kunst

In Los Angeles wird erstmals umfassend die Sammlung von Julia Stoschek in den USA gezeigt. Über 900 Werke dokumentieren die Entwicklung von Video- und Medienkunst seit den 1960er Jahren. Stoschek setzte früh auf ein Feld, das heute den Diskurs prägt. Ihre Sammlung gilt als Referenz für zeitbasierte Kunstformen.
Interview beim Observer

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Joe COLOMBO (1930-1971), Chaise longue « Tube » – 1969, Schätzpreis 4.000 - 6.000 EUR, Foto: Artcurial

Design & Architektur

Anatomie der Stühle: Die W. Löffler-Sammlung wird versteigert

Das Auktionshaus Artcurial widmet sich einer ungewöhnlichen Sammlung: 160 Stühle aus vier Jahrzehnten Forschung. Sammler Werner Löffler analysierte das Möbel als funktionales System – fast wie ein biologisches Objekt. Die Auktion zeigt: Selbst Alltagsdesign kann zum hochspezialisierten Sammelgebiet werden.
 mehr zur Auktion bei Artcurial

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100. Geburtstag - alles über den Designer Verner Panton

Anlässlich des 100. Geburtstags des dänischen Architekten Verner Panton Design AG blickt Wallpaper* auf seine prägenden Werke zurück – von Kom Igen und dem Panton Chair bis hin zu Visiona und darüber hinaus.
mehr dazu bei Wallpaper

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